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Das Forschungsprojekt EUROSCIENTIA

Kontakt

Christine Lebeau

Université Paris 1

Christine.Lebeau@univ-paris1.fr

 

Jakob Vogel

Sciences Politiques de Paris

Jakob.Vogel@sciences-po.fr

 

Petra Overath

Universität zu Köln

POverath@uni-koeln.de

Euroscientia

French
English

Räume und Zirkulationen des staatlichen Wissens in Europa, 1750-1850


Das Projekt EUROSCIENTIA versammelt um einen deutsch-französischen Kern eine Gruppe von Spezialisten der Geschichte der unterschiedlichsten Wissensformen. Es zielt darauf ab, die Konstitution und die Institutionalisierung der verschiedenen Formen des staatlichen Wissens in unterschiedlichen institutionellen Kontexten zwischen 1750 und 1850 zu untersuchen.

Dabei werden unter „staatlichem Wissen“ („savoirs d’Etats“) die verschieden Wissensformen verstanden, die in der Epoche zwischen 1750 und 1850 für und von dem Staat und den staatlichen Akteuren entworfen und neu gestaltet wurden. Das Projekt untersucht die Transformation der Gelehrtenrepublik in eine primär national konstituierte, jedoch auch von transnationalen und internationalen Beziehung durchzogene Wissenslandschaft.

Die Metapher des Raums verweist dabei sowohl auf eine abstrakte Topologie der verschiedenen Wissensfelder und ihrer Beziehungen und Abhängigkeiten, wie auch auf die konkrete Geographie ihrer Lokalisierung, Zirkulationen und Netzwerke. Dabei soll insbesondere der Einfluß der durch die napoleonische Herrschaft hervorgerufenen territorialen Veränderungen auf das Wissen und seine Konstruktion untersucht werden. Die deutsch-französische Dimension des Projektes erlaubt es, die Phänomene der Distanz wie auch der Nähe zu untersuchen – die Distanz der Institutionen und der Praktiken des Wissens auf der einen, die territoriale und politische Nähe auf der anderen Seite – ohne dabei die breiteren europäischen und aussereuropäischen Bezüge zu vernachlässigen.

Workshops, Seminare und ein Doktorandenatelier strukturieren das Forschungsprogramm. Eine Webseite im open access soll darüber hinaus die Ergebnisse der Gruppe sowie eine dynamische Kartographie des staatlichen Wissens in Europa der scientific community dauerhaft zur Verfügung stellen. Ein auf Englisch publizierter Sammelband rundet das Projekt ab.

Unsere Partner und wissenschaftlich-technischen Betreuer des historischen Informationssystems: Julien Alerini (PIREH), Benjamin Deruelle (Université de Lille 3), Stéphane Lamassé (PIREH) sowie Charlotte Hug (CRI), Rébecca Deneckère (CRI), Camille Salinesi (CRI)




Das Forschungsprojekt "Euroscientia" wird von der Agence Nationale de la Recherche und der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanziert. Angebunden ist das Projekt an den Partnerinstitutionen Universität Paris 1 Panthéon-Sorbonne, Centre de la Recherche en Histoire Moderne und Universität zu Köln, Historisches Institut.




AKTUELLES

 

 

 

 

Abschlusstagung
Paris, 18.-20. September 2014
Programm


Präsentation der Projektergebnisse
Centre Marc Bloch
Opens external link in new windowBerlin, 2. Juni 2014


Workshop
"Imperial Circulation of State Knowledge (savoirs d'État). Europe and the Non-European World in the 18th and 19th Centuries"
Köln, 21. März 2014
Programm


Vortrag von Lothar Schilling :
« État et expertise : la problématique des “savoirs d'État” à l'époque moderne »,
Kommentar : Pascale Laborier
Paris, 17. März 2014, 14 :30 Uhr
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Tagungsbericht zu unserem Workshop
"Staatswissen (savoirs d'État) benennen und klassifizieren,1750-1850"

 

Jean-Luc Chappey, Ordres et désordres biographiques. Dictionnaires, listes des noms et réputation des Lumières à Wikipédia. Seyssel, Champ Vallon, coll. La chose publique, 2013
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Isabelle Laboulais,La Maison des mines. La genèse révolutionnaire d'un corps d'ingénieurs civiles (1794-1814), Presses universitaires de Rennes 2013
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